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Am italienischen Tisch kommt immer noch ein Gang

Vom Antipasto bis zum Ammazzacaffè folgt das italienische Essen einem eigenen Rhythmus. Wenn Sie denken, es sei vorbei, wird noch einmal gefragt.

7 Min. Lesezeit · Eigener redaktioneller Inhalt
An elegant Italian table with several courses, bread, Piedmontese grissini, coffee and digestifs

Alla carta oder festes Menü

In piemontesischen Restaurants ist alla carta nur eine Möglichkeit. Ebenso üblich ist ein festes Menü, manchmal mit mehreren Optionen. Es kann günstiger sein und einen guten Einblick in regionale Spezialitäten geben.

Enthalten sein können Antipasto, Primo, Secondo mit Contorno und Kaffee. Wasser und Wein sind ein- oder ausgeschlossen; die Karte sollte dies deutlich angeben.

Die Reihenfolge am Tisch

Die vertraute Folge lautet Antipasti, Primi, Secondi und Contorni, ohne dass alles bestellt werden muss. Primi sind häufig Pasta, Reis, Suppe oder Gnocchi; Secondi bringen Fleisch, Fisch oder ein anderes Hauptgericht; Gemüse und Salat sind Contorni.

Danach können Dessert, Sorbet, Kaffee und Ammazzacaffè folgen: etwa Amaro, Limoncello, Mirto, Lakritzlikör, Amaretto oder Rucolino.

Brot, Grissini und Coperto

Besonders im Piemont stehen oft Brot und knusprige Grissini auf dem Tisch. Auf der Rechnung kann außerdem ein Coperto pro Person erscheinen. Es deckt Tischvorbereitung und den Umgang mit Geschirr, Besteck und Wäsche ab und ist kein Trinkgeld.

Im Alltag liegt es häufig bei etwa 2 bis 2,50 Euro, in eleganten Restaurants auch über 5 Euro. Der Betrag sollte auf der Karte stehen.

Quellen und redaktioneller Hinweis

Der Artikel wurde für My Private Property Care eigenständig verfasst. Quellen belegen den sachlichen Kontext; Quelltexte wurden nicht übernommen.